Zuletzt aktualisiert am Montag, den 13. Mai 2013 um 08:48 Uhr
Tja, wenn man einen Film ‚Epic’ nennt, dann darf man sich nicht wundern wenn der Zuschauer auch etwas ‚episches’ auf der Leinwand erwartet. Leider wurde diese Erwartung bei mir jedenfalls nicht erfüllt, da ich darunter Filme wie zum Beispiel ‚Der Herr der Ringe’, ‚Gladiator’ oder auch ’Schindlers Liste’ und aktuell ‚Life of Pi’ verstehe.
Bei ‚Epic’ ist die Geschichte jedoch sehr einfach gehalten uns spricht wohl eher die Kleineren an, ist also in erster Line ein Familienfilm. Ich als Erwachsener habe mich jedoch weniger gut unterhalten als zuletzt etwa bei ‚Die Hüter des Lichts’ oder ‚Ralph reichts’.
Aber schlecht finde ich den Film deswegen keineswegs. Denn die Animationen sind absolut erstklassig und sehr detailreich gemacht und auch die in diesem Genre üblichen 3D-Effekte kommen cool rüber und sind top. Ich hatte einfach immer das Gefühl hier eine Art einfache Version von ‚Avatar’ für Kinder gesehen zu haben, aber vielleicht war ja das genau die Absicht bei dem Film.
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Programm 




Mit 'Gangster Squad' kommt nach langer Zeit mal wieder ein Gangster-Drama (Nomen est omen) in die Kinos, das mit etlichen Stars aufwarten kann.
Mir ist als erstes dazu gleich der legendäre 'The Untouchables' (nein, ich meine nicht 'Ziemlich beste Freunde'...;o) mit Sean Connery, Kevin Costner und Robert DeNiro als Vergleich in den Sinn gekommen.
Zwar kommt der Film an diesen Klassiker schon nicht ran und blieb daher bei den Oscar-Nominationen auch aussen vor. Dafür bietet die ebenfalls von Tatsachen inspirierte Geschichte mehr Witz, Sprüche und einen Sean Penn mit herrlichem Overacting als Bösewicht.
Auch die ganzen Kulissen und das Los Angeles von Ende der 40er-, anfangs der 50er-Jahre wurden perfekt eingefangen. Man merkt dass sich die Schauspieler sichtlich wohlfühlten in dieser Szenerie zu agieren.
Wer also mal wieder einen Film im coolen 'Old Fashioned'-Stil sehen will aus einer Zeit, als die Herren noch alle Hut trugen und die Damen fast ausnahmslos an der Kippe zogen ist hier genau richtig...



'Trouble with the curve' ist seit langem wieder einmal ein Film in dem Clint Eastwood 'nur' mitspielt und nicht auch noch als Regisseur fungiert, also war ich gespannt auf was er sich da eingelassen hat.
'Argo' ist mittlerweile bereits die dritte Regiearbeit von Ben Affleck, den viele nur als Schauspieler kennen. Und nachdem mich seine bisherigen beiden Filme 'The Town' und vor allem 'Gone Baby Gone' begeistert hatten, war ich gespannt auf die Umsetzung dieses Polit-Thrillers nach wahren Begebenheiten. 
