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MovieBlog – Epic 3D

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poster epic 3dTja, wenn man einen Film ‚Epic’ nennt, dann darf man sich nicht wundern wenn der Zuschauer auch etwas ‚episches’ auf der Leinwand erwartet. Leider wurde diese Erwartung bei mir jedenfalls nicht erfüllt, da ich darunter Filme wie zum Beispiel ‚Der Herr der Ringe’, ‚Gladiator’ oder auch ’Schindlers Liste’ und aktuell ‚Life of Pi’ verstehe.

Bei ‚Epic’ ist die Geschichte jedoch sehr einfach gehalten uns spricht wohl eher die Kleineren an, ist also in erster Line ein Familienfilm. Ich als Erwachsener habe mich jedoch weniger gut unterhalten als zuletzt etwa bei ‚Die Hüter des Lichts’ oder ‚Ralph reichts’.

Aber schlecht finde ich den Film deswegen keineswegs. Denn die Animationen sind absolut erstklassig und sehr detailreich gemacht und auch die in diesem Genre üblichen 3D-Effekte kommen cool rüber und sind top. Ich hatte einfach immer das Gefühl hier eine Art einfache Version von ‚Avatar’ für Kinder gesehen zu haben, aber vielleicht war ja das genau die Absicht bei dem Film.

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MovieBlog – Hitchcock

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poster hitchcockIch muss zu meiner Schande gestehen, dass ich vom ‚Master of Suspense’ keine einzige DVD in meiner Sammlung habe. Wahrscheinlich sollte ich mir wohl endlich mal eine der zahlreichen erhältlichen Collections seiner Werke anschaffen. Aber ich habe einige seiner bekanntesten Filme wie zum Beispiel ‚Die Vögel’, ‚Das Fenster zum Hof’ oder ‚Der unsichtbare Dritte’ in meiner Jugend im TV gesehen. Und dann natürlich auch ‚Psycho’, um den es in ‚Hitchcock’ hauptsächlich geht.

Nun denn, ich habe mich auf jedenfalls wirklich gut unterhalten in dem Film, der sich nicht in allen Details an die historisch verbürgten Tatsachen hält. Das hat mich jedoch überhaupt nicht gestört, sondern es war interessant raus zu finden, was da nun Dichtung und Wahrheit in dem Film war. Etwas seltsam waren für mich aber Hitchcock’s Visionen des Serienmörders Ed Gein, diese passten irgendwie nicht so recht in den Film, auch wenn die Buchvorlage von ‚Psycho’ von seinen Taten inspiriert ist. Dafür ist Helen Mirren einmal mehr grossartig, hier als Hitch’s Ehefrau.

Die Geschichte als Ganzes ist ansonsten eine gute Mischung aus Biografie, Drama und etwas Komik. Ich kann den Film auf jeden Fall empfehlen, ist es doch auch ein interessanter Blick hinter die Kulissen Hollywoods.

Und ausserdem wird er Premiere im neusten Kinosaal von Youcinema in Olten feiern, also nichts wie hin…;o)

MovieBlog – A Good day to die hard

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diehard5-poster Ehrlich gesagt, habe ich bis vor kurzem gar nicht mitgekriegt dass da Bruce Willis erneut in seine Paraderolle als John McClane im mittlerweile fünften Teil der ‚Die Hard‘-Sage schlüpfte. Und da mir der Vorgänger ‚Die Hard 4.0‘ ausgesprochen zugesagt hatte war ich gespannt was mich da erwartet.

Nun denn, die Acton stimmt nach wie vor - vor allem die Verfolgungsszenen auf den Strassen Moskaus sind atemberaubend inszeniert. Ich vermisse jedoch den Witz aus den vorherigen Teile der Serie. Da wäre gerade im Vater/Sohn-Kontext doch viel mehr möglich gewesen als die meiner Meinung nach ziemlich lahmen Sprüche. Und auch die Bösewichte in den bisherigen Filmen fand ich irgendwie interessanter und sie hatten mehr Charakter.

Das soll jetzt aber nicht heissen dass der Film schlecht ist, aber für mich kommt er leider einfach an keinen seiner Vorgänger ran. Trotzdem ist es nett Bruce Willis und seinem Filmsohn zuzusehen wie sie sich in Moskau rumschlagen und wie gesagt, Action-Fans kommen auf jeden Fall auf ihre Kosten bei dem Streifen..

MovieBlog – Gangster Squad

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Mit 'Gangster Squad' kommt nach langer Zeit mal wieder ein Gangster-Drama (Nomen est omen) in die Kinos, das mit etlichen Stars aufwarten kann. Mir ist als erstes dazu gleich der legendäre 'The Untouchables' (nein, ich meine nicht 'Ziemlich beste Freunde'...;o) mit Sean Connery, Kevin Costner und Robert DeNiro als Vergleich in den Sinn gekommen. Zwar kommt der Film an diesen Klassiker schon nicht ran und blieb daher bei den Oscar-Nominationen auch aussen vor. Dafür bietet die ebenfalls von Tatsachen inspirierte Geschichte mehr Witz, Sprüche und einen Sean Penn mit herrlichem Overacting als Bösewicht. Auch die ganzen Kulissen und das Los Angeles von Ende der 40er-, anfangs der 50er-Jahre wurden perfekt eingefangen. Man merkt dass sich die Schauspieler sichtlich wohlfühlten in dieser Szenerie zu agieren. Wer also mal wieder einen Film im coolen 'Old Fashioned'-Stil sehen will aus einer Zeit, als die Herren noch alle Hut trugen und die Damen fast ausnahmslos an der Kippe zogen ist hier genau richtig...

MovieBlog – The Sessions – Wenn Worte berühren

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poster_the-sessions Die Ausgangslage von ‚The Sessions’ liess mich im ersten Moment doch gleich an die Komödie ‚The 40 Year-Old Virgin’ mit Steve Carell denken.

Wobei die Geschichte hier natürlich vor einem ernsten Hintergrund angelegt ist, was aber nicht heissen muss dass es nicht auch einiges zu lachen gibt. Erstaunlicherweise sogar relativ viel – denn es wurde verzichtet die auf wahren Begebenheiten basierenden Ereignisse als rührselige Story die ausschliesslich auf die Tränendrüsen drückt zu verfilmen.

Die Hauptperson Mark O'Brian sorgt trotz ihrer schwersten Behinderung immer wieder für Lacher und Schmunzler, vor allem wenn sie in der Kirche mit dem Pfarrer über ihr Vorhaben diskutiert und der Geistliche mit gar nicht so orthodoxen Ratschlägen zu helfen versucht.

So hat es mir wirklich sehr gefallen das ein eigentliches schwieriges Thema locker-leicht-witzig und trotzdem auch nachdenklich angegangen wird. Für mich ganz klar der erster Höhepunkt (keine Doppeldeutigkeit beabsichtigt ;o) in diesem noch jungen Kinojahr.

MovieBlog – Life of Pi

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poster_life-of-pi_3d Mit ‚Life of Pi‘ kommt doch tatsächlich kurz vor Jahresende noch ein Film in die Kinos der es locker schafft in meine persönliche Top-10 Liste von 2012 zu gelangen.

Als ‚Bildgewaltig‘ wird der Film ja beworben, und das kann ich ohne zu zögern so auch unterschreiben. Diese wunderschöne, tragische als auch magische Geschichte ist wie geschaffen für die grosse Leinwand, obwohl das Buch dazu als ‚unverfilmbar‘ galt.
Ich kenne die Vorlage zwar nicht, kann mir aber nicht vorstellen dass die Macher da etwas falsch gemacht haben könnten, da mich dieses Abenteuer von Anfang an zu fesseln vermochte und ich immer gespannt war wie es mit dem Jungen und dem Tiger weitergeht.

Sowieso kommen die Tiere im Film grandios rüber. Man kann sich wirklich nicht vorstellen dass diese zum einem grossen Teil animiert sein sollen, so lebensecht und natürlich wirken sie. Und so muss ich auch einmal mehr die 3D-Effekte lobenswert erwähnen. Sie ergänzen die Geschichte in diesem Film hervorragend, und lassen die fantastischen Bilder noch eindrücklicher wirken.

‚Life of Pi‘ ist also der perfekte Grund sich auch über die Festtage oder in der Neujahrswoche einen Kinobesuch zu gönnen, diesen Film sollte man keinesfalls verpassen…

MovieBlog – Der Hobbit

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Trouble-with-the-Curve-Poster Als grosser Fan der ‚Herr der Ringe‘-Trilogie war ich natürlich auf keinen anderen Film dieses Jahr so gespannt wie auf ‚The Hobbit‘. Meine Frau wollte mir zwar verbieten die Pressevisionierung zu besuchen, da sie den Film gerne mit mir zusammen gesehen hätte, aber als Tolkien-Fan konnte ich mir das einfach nicht entgehen lassen. Und der Besuch der nächsten Vorstellung ist auch bereits gebucht.

Denn in den über zweieinhalb Stunden, die für mich wie im Fluge vergingen, kriegt man beim ersten Mal all die filmischen Details gar nicht mit. Regisseur Peter Jackson hat es geschafft, dass man sich schon nach dem erklingen der ersten Takte der Filmmusik wieder zurück nach Mittelerde versetzt fühlt.

Obwohl es sich beim ‚Hobbit‘ ja eigentlich um ein Kinderbuch handelt, ist der Film dennoch wie die ‚Herr der Ringe‘-Trilogie klar auf das erwachsene Publikum ausgerichtet, obwohl auch einiger Klamauk und Witz der Zwerge übernommen wurde. Und da ich kein Purist bezüglich der Umsetzung der Buchvorlage bin, schätze ich es auch dass in dem Film dieselbe Stimmung wie in den bisherigen Tolkien-Filmen erzeugt wird.

Dazu trägt auch wieder die geniale Filmmusik von Howard Shore bei. Ich hoffe sehr dass dann vom ‚Hobbit‘ ebenfalls erneut Orchesteraufführungen stattfinden werden, deren Besuch ich nur empfehlen kann. Und wie schon bei ‚Prometheus‘ sorgt das hervorragende 3D für das entsprechende "Mitten drin statt nur dabei"-Gefühl. Wobei ich denke dass die epischen Bilder auch im 2D-Format zu überzeugen vermögen. Davon werde ich mich sicherlich auch selber noch ein Bild machen. Denn wie schon bei den ‚Herr der Ringe‘-Filmen wird mit ‚nur‘ zweimal schauen bei mir noch lange nicht Schluss sein…;o)

MovieBlog – Trouble with the curve

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Trouble-with-the-Curve-Poster 'Trouble with the curve' ist seit langem wieder einmal ein Film in dem Clint Eastwood 'nur' mitspielt und nicht auch noch als Regisseur fungiert, also war ich gespannt auf was er sich da eingelassen hat.

Ich trage zwar im Sommer ja ganz gerne Baseball-Hemden weil sie so bequem sind, habe ansonsten jedoch nicht wirklich eine Ahnung von diesem Sport. Und das braucht es glücklicherweise auch nicht um der Handlung folgen zu können die sich zwar in diesem Umfeld abspielt, jedoch aber eine davon unabhängige 'Vater/Tochter'-Geschichte ist.

Clint spielt hier eigentlich fast denselben bärbeissigen Charakter mit der harten Schale und dem weichen Kern wie er ihn zuvor schon in 'Gran Torino' dargestellt hat. Und an diesen Film kommt 'Trouble with the curve' leider nicht heran. Dazu verläuft einfach alles ein wenig zu geradlinig und ohne wirkliche Überraschungen, man sieht immer voraus wie sich die jeweiligen Charaktere verhalten werden und was passiert.

Aber das heisst nicht dass es nun ein schlechter Film wäre. Denn es macht durchaus Spass dem Altmeister und Amy Adams, die seine Tochter spielt, zuzusehen und so nimmt man dann auch das etwas gar 'märchenhafte' Happy-End in Kauf und freut sich darüber.

MovieBlog – Argo

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poster_007-skyfall 'Argo' ist mittlerweile bereits die dritte Regiearbeit von Ben Affleck, den viele nur als Schauspieler kennen. Und nachdem mich seine bisherigen beiden Filme 'The Town' und vor allem 'Gone Baby Gone' begeistert hatten, war ich gespannt auf die Umsetzung dieses Polit-Thrillers nach wahren Begebenheiten.

Meiner Meinung nach hat er es jedenfalls wieder geschafft einen hochkarätigen Film abzuliefern. Schon alleine der Look der Siebziger-/Achtziger-Jahre ist perfekt eingefangen, so dass man sich förmlich in diese Zeit zurückversetzt fühlt. Andererseits rufen einem die Szenen von der Erstürmung der US-Botschaft automatisch die aktuellen Bilder der kürzlich erfolgten Proteste in zahlreichen muslimischen Ländern aufgrund des ‚Mohammed-Videos‘ zurück in den Kopf.

Und obwohl der Ausgang der Geschichte ja bekannt sein dürfte, so ist der Film brillant inszeniert und man fiebert mit den Beteiligten bis zum Schluss mit. Hätten sich die Rettungsaktion nicht tatsächlich so zugetragen, würde man sich wohl fragen wie man in Hollywood drauf kommt, sich eine solch obskure Geschichte auszudenken. Aber gemäss den unter Präsident Bill Clinton freigegebenen Dokumenten hat sich diese geheimen Mission wirklich mehr oder weniger so zugetragen. Und so ist nebst der Spannung zwischendurch auch für Unterhaltung gesorgt, vor allem in den Szenen mit John Goodman und Alan Arkin als Maskenbildner und Produzent.

Ich denke dass es gut möglich ist, dass ‚Argo‘ dann auch nächstes Jahr bei der Vergabe der Goldmännchen wieder ein Wörtchen mitzureden hätte…

MovieBlog – 007 Skyfall

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poster_007-skyfall

Nein, leider war es mit bisher nicht vergönnt den neusten Bond-Streifen zu sehen. Deshalb muss auch ich mich mit den wenigen Pressestimmen begnügen die bisher zu dem Film erschienen sind, und diese sind ja fast alle sehr begeistert.

„The Times“ schreibt zum Beispiel von einer „…triumphalen Rückkehr zum klassischen Bond…“ und ein Mitarbeiter der „BBC“ twitterte vom „Besten Bond in vierzig Jahren.“
Bei „Bild.de“ heisst es „Tolle Twists im Plot, Überraschungen non Stopp“ und eine andere deutsche Zeitung meint „"Skyfall" enttäuscht nicht eine Minute“.
Der „Hollywood-Reporter“ wagt sogar die Aussage das der Film „…einer der besten Bonds überhaupt…“ sei.
Allerdings war anderswo auch zu lesen dass es einen Wermutstropfen geben, nämlich ein paar Heineken-Werbungen zu viel im Film…

Ich fand ja auch den von Kritikern und Fans viel gescholtenen letzten Bond ‚Quantum of Solace’ nicht wirklich so stark wie sein Vorgänger ‚Casino Royal’ aber dennoch gut.

So bin ich gespannt, was mich nun im Bond-Jubiläumsjahr erwartet. Sehen werde ich das wohl wir ihr alle auch in knapp 2 Wochen.  Nun heisst es also Warten bis zum 01. November.
Bis dahin hier noch die neusten beiden Clips aus dem Film:
http://youtu.be/yhxVnOJygpo
http://youtu.be/17ommwZBsjo

MovieBlog – Prometheus – Dunkle Zeichen

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poster_prometheusLange haben die Fans der ‚Alien’-Reihe (darunter auch ich ;o) nach ‚Die Wiedergeburt’ von 1997 auf einen weiteren Teil gewartet (die beiden Alien vs.Predator Filme zählen da definitiv nicht dazu!).  Und mit ‚Prometheus – Dunkle Zeichen’ folgt dieser nun nach genau 15 Jahren.

Wie schon beim ersten Teil Ende der Siebziger-Jahre, sass erneut Altmeister Ridley Scott wieder im Regiestuhl und die Erwartungen sind dem entsprechend Gross.
Nun denn, es werden zwar nicht alle erfüllt, aber eine Enttäuschung ist der Film auf keinen Fall. Die Bilder sind einfach eindrücklich und stimmig, wobei einem der 3D-Effekt das perfekte ‚Mittendrin statt nur dabei’-Gefühl gibt – auch ist die Atmosphäre des Films konstant schön bedrohlich und beklemmend. Und selbst wenn ‚unser’ Hansruedi Giger beim Design nicht mehr so umfassend involviert war wie noch beim ersten Alien-Film, so ist der Einfluss seiner Werke vielerorts sichtbar.

Dafür werden aber in der Geschichte viele Fragen aufgeworfen und nur wenige Antworten dazu geliefert. Vielleicht liegt dies auch daran, dass wir eigentlich eine gekürzte Version des Filmes zu sehen kriegen.Denn in Interviews hat der Regisseur bereits eine um 20 Minuten längere Fassung für die Veröffentlichung auf DVD/Blu-Ray in Aussicht gestellt.Das ist eigentlich Schade, denn mit knapp 2 Stunden Laufzeit gehört er ja nicht zu den sehr überlangen Filmen - da hätte ich es schon noch gerne etwas länger im Kinosessel ausgehalten.

Die Geschichte funktioniert übrigens auch ohne Vorkenntnisse der bisherigen Alien-Filme, wirkt aber in einigen Szenen schlüssiger wenn man zumindest den Ersten gesehen hat.Also, am besten zu Hause schnell den ersten ‚Alien’ in den DVD-Player schmeissen, und danach ab ins Kino.